Orthopädische Manuelle Therapie (OMT)

Physiotherapie / Krankengymnastik

► Rehabilitation nach Sportverletzungen

Krankengymnastik an Geräten (KGG)

D1  ( KGG, MT, EL oder WT)

Krankengymnastik-Neuro (PNF / Bobath)

Therapie nach McKenzie

Therapie nach Cyriax

► Osteopathische u. Viscerale Behandlungstechniken  

► Cranio-Sacrale Therapie

► Kiefergelenksbehandlung

Sportphysiotherapie

Manuelle Lymphdrainage

Massagen

Bindegewebsmassage (BGM)

Gangschule / Laufbandanalyse

komplexes Koordinationstraining

allgemeines Kraft-Ausdauertraining

Schlingentisch / Extensionen

Stosswellentherapie

Ultraschall

Elektrotherapie (Interferenz, Mikrowellentherapie)

Kältetherapie

Heiße Rolle

Heißluft

Tape-Verbände

Kinesio-Taping

Ernährungsberatung nach (TCM)

Hausbesuche




























 
Was ist Physiotherapie?
Die Physiotherapie ist ein natürliches Heilverfahren. Sie nutzt die passive (durch äußere Kräfte, z.B. den Therapeuten geführte) und aktive (selbständig ausgeführte) Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vorbeugung vor Erkrankungen.
Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Therapie. Die dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten ist gesetzlich geregelt und die Berufsbezeichnung geschützt. Wie wirkt Physiotherapie?
Bewegung ist eine Grundfähigkeit des Lebens.
Sie wirkt als Therapie immer über einen ganzheitlichen Ansatz. Ziele der physiotherapeutischen Behandlungen sind:

•    Linderung von Schmerz
•    Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung
•    Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit
•    Erhaltung und Verbesserung der Koordination
•    Erhaltung und Verbesserung der Kraft
•    Erhaltung und Verbesserung der Ausdauer.

Die Zielbereiche stehen nicht alleine, sondern unterliegen einer wechselseitigen Beeinflussung.

Anwendung findet die Physiotherapie in vielen medizinischen (u. a. Orthopädie, Chirurgie, Innere, Pädiatrie und Neurologie) und vorbeugenden (z.B. Rückenschulen) Bereichen.

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Manuelle Therapie (OMT)
Kaltenborn-Evjenth-Konzept/ Maitland / Mulligan

Nach der deutschen Ausbildung in der Manuellen Therapie, die ca.2 Jahre dauert, kann man sich mit einer internationalen Ausbildung für Orthopädische Manuelle Therapie (OMT) weiterbilden.
Dies dauert insgesamt 5 Jahre. Inhalte der OMT sind die Beseitigung von Bewegungseinschränkungen ("Blockierungen") durch spezielle Gelenk- und Muskeltechniken.
Die Manuelle Therapie umfasst die exakte Befundaufnahme und Behandlung aller Strukturen des Bewegungsapparates, insbesondere der Gelenke, Weichteile, sowie der neuralen Strukturen und deren Störungen. Jede sichtbare Bewegung ist verbunden mit einer minimalen "Zusatzbewegung" innerhalb der Gelenke. Das Funktionieren dieser "Zusatzbewegung" ist Voraussetzung für die "sichtbare Bewegung". Bei Bewegungsstörungen sind diese "Zusatzbewegungen" gestört oder nicht mehr vorhanden. Die wesentlichen Ziele der Manuellen Therapie sind daher das Beurteilen und Wiederherstellen der physiologischen Beweglichkeit.

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Cranio-Sacrale Therapie
Unser Körper verfügt über ein enorm hohes Potential an Selbstregulierung- und Selbstheilungskräften. In der Craniosacralen Therapie geht es im Wesentlichen um die Wiederherstellung dieser körpereigenen Kräfte. Es handelt sich um eine sanfte manuelle Technik mit deren Hilfe Spannungsungleichgewichte im Körper aufgespürt und behandelt werden. Die funktionelle Einheit Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) und deren Verbindung durch das Rückenmark spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Craniomandibuläre Therapie: Störungen im Kiefergelenk, aber auch in der Beweglichkeit der Schädelknochen untereinander sind häufig die Ursache von chronischen Kopfschmerzen, Schwindel, Tinitus etc. Durch die Craniomandibuläre Therapie können diese Störungen diagnostiziert und gezielt behandelt werden.
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Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion
Behandlung im Kiefer-Schädel-Bereich
Immer mehr Menschen leiden an Fehlfunktion des Kiefergelenkes und der Kaumuskulatur. Die häufig bereits chronischen Beschwerden können nächtliches Zähneknirschen, Schlafstörungen, Tinitus, Kopf-, Nacken-, und Wirbelsäulenbeschwerden usw. sein. Die Physiotherapie ist ein wichtiger Baustein innerhalb eines interdisziplinären Netzwerkes (Zahnarzt, Kieferorthopäde) zur erfolgreichen Behandlung dieser komplexen Beschwerdebilder.
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Osteopathische Behandlungstechniken
 
Fasziale Behandlungstechniken:

Alle Gewebe unseres Körpers (Organe, Muskeln, Sehnen usw.) werden von Bindegewebe umhüllt. Es sind sozusagen die „Plastiktüten“, die das jeweilige Gewebe umhüllen. Diese Hüllen nennen wir Faszien. Faszien als umfassender Bestandteil aller anatomischer Strukturen spielen eine wichtige Rolle in der harmonischen Funktion unseres Körpers. Verletzungen, Entzündungen und andere Einflüsse können zu Störungen innerhalb dieses Systems führen, die Plastikhülle schrumpft oder „verklebt“ mit dem „Inhalt“ oder mit Nachbarstrukturen. Dies führt zu so genannten „faszialen Fixierungen“. Diese können an den unterschiedlichsten Stellen des Körpers als Schmerz oder Bewegungseinschränkung in Erscheinung treten.

Ziel der faszialen Behandlung ist es, die Beweglichkeit dieser Gewebestrukturen wieder her zu stellen, die Spannung zu normalisieren, so dass die verschiedenen Körpersysteme wieder frei bewegen können.

Viszerale Behandlungstechniken:

Bewegung ist ein Kennzeichen des Lebens. Alles im Körper bewegt sich, vom Allergrößten bis zum Allerkleinsten, mit unterschiedlicher Amplitude und Geschwindigkeit.
Dies trifft auch auf alle Bauchorgane, Beckenorgane und Brustkorborgane zu. Jede krankhafte Einwirkung (Unfall, Entzündung, Allergien usw.) zieht das nach sich, was wir „viszerale Fixierung“ nennen.
Das Organ kann sich nicht länger frei bewegen, sondern ist stattdessen mit einer anderen Struktur verhaftet. Misslingt die Anpassung des Körpers an diese neue Situation, entwickelt sich eine funktionelle Störung. (aus „Lehrbuch der viszeralen Osteopathie“ Jean-Pierre Barral und Pierre Mercier) Ziel der viszeralen Behandlungstechnik ist es, die freie Bewegung und damit die optimale Funktion des Organs wieder herzustellen.
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